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 |  | | Ansonsten hatte ich mich in der Grundschulzeit nicht allzusehr fuer Musik interessiert.
Das hat sich erst geaendert als ich mit 12, 13 auf das Walther-Rathenau-Gymnasium wechselte. Bei einem Tag der offenen Tuer mit oeffentlichem Unterricht und diversen anderen Aktivitaeten hatte ich mir meine neue Schule schon mal angesehen und dabei zum erstem Mal in meinem Leben eine Steelband gesehen: die Unknown Band der Rathenau-Schule. Ich war da gar nicht mehr wegzubekommen und voellig fasziniert von dem Sound. Das wollte ich auch machen! Als ich schliesslich auf die Schule kam, musste ich erkennen, dass die Musiklehrer keine 7.Klaessler an die doch etwas empfindlichen Oelfaesser liessen und habe also statt Steelband erst einmal bei Musikarbeitsgruppen speziell fuer die 7. Klassen mitgespielt (wir haben Xylophon und diverses Schlagwerk gespielt...). Das mag grauslich geklungen haben, hat mir und den anderen aber Spass gemacht und war fuer mich insofern neu als ich zum ersten Mal zusammen mit anderen Musik gemacht habe. Denn das hat mir beim Klavier gefehlt. Da sitzt man immer zu Hause im stillen Kaemmerlein und uebt vor sich hin und hat nie Gelegenheit mit oder fuer andere zu spielen (jedenfalls nicht als Anfaenger!).
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 |  | | Das gemeinsame Musizieren hat mir soviel Spass gemacht, dass ich als ich 14 war (8.Klasse) nicht nur
in
den Schulchor ging, sondern auch mit Klarinette angefangen habe (sollte eigentlich Saxophon sein; ich wurde aber damit getroestet, dass ich ja leicht umsteigen koennte, was ich dann auch mit 16 getan habe). Von der Klarinette hatte ich mir versprochen, mal in der Schule zusammen mit anderen im Orchester oder auf den Musikfahrten zu spielen, was sich auch als richtig erwies. Ausserdem habe ich es in der 8. Klasse endlich in eine Vorband der Schulsteelband geschafft. Da ich fast die einzige war, die Bassschluessel lesen konnte, wurde ich am Triple Cello eingesetzt. Bis zum Abitur 1993 habe ich weiter Steeldrums (spaeter neben Triple Cello auch zunehmend Tenor) gespielt, zum Schluss natuerlich in der Unknown Band. Die Highlights waren immer die Auftritte beim Berlin-Marathon (tolle Stimmung, stundenlang spielen!).
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 |  | | Nach dem Abitur habe ich
zwar weiter gesungen und Saxophon gespielt, aber Steeldrums erst wieder ab 1996 als ich in die Tin Pan Alley Steelband gekommen bin (eine Freundin, die leider nicht mehr in der Band ist, hatte mich zu einer Probe mitgenommen). Heute singe ich projektweise in Choeren (aktuell Mozarts Requiem mit der Berliner Kantorei, im Sommer Chorreise nach Israel mit dem Berliner Mozart-Chor), bin Mitglied des Saxophonensembles "The Saxy Horror Show" an der Musikschule Zehlendorf, habe gerade mit Freunden zusammen das Saxophonquartett "Four Steps Beyond" gegruendet und spiele Triple Cello in der Tin Pan Alley Steelband.
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